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Rhythmus
Im Deutschen sind zwischen zwei Satzbetonungen zeitliche Intervalle, die ca. gleich lang sind, aber die Anzahl der dazwischen liegenden Silben variiert. Die Folge davon ist die Reduktion und Auslassung von Silben. Romanische Sprachen und Chinesisch z.B. zählen zu den silbenzählenden Sprachen. Die Silben sind dort also immer gleich lang und die Satzakzentuierung ist auf einer bestimmten Position festgelegt (z.B. am Phrasenende), generell werden die Silben nicht reduziert.

FILM Logo Übung 1: Sprich den Vers mit und klatsche dabei den Takt (Am besten den Vers in einer Tabelle veranschaulichen).

Gro- ße Uhren machen Tick - Tack -
Die kleinen Uhren machen  immer  Tick Tack Tick Tack
Und die winzig  kleinen  Uhren  machen immer  TickeTacke TickeTacke TickeTacke Tick!

 

FILM Logo Übung 2: Rhythmuslokomotive
Die Lernerinnen und Lerner stellen sich in einer Reihe hinter der Lehrperson auf. Die Reihe bewegt sich wie ein Zug durch das Klassenzimmer; im Rhythmus der Schritte werden z.B. die Sätze gesprochen; nach einer Weile wird das Tempo variiert: mal fährt der Zug langsamer, mal schneller.
Beispielsätze hierfür sind:

 Tim   sieht  ein  Pferd.
 Peter  erspäht  eine  Ente.
 Erika  erblickte  einen  Schmetterling.

 

Ziel: Anbahnung Reduktion und Auslassung von Silben