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Vokalübergänge und Vokalneueinsatz (Knacklaute)
In betonten Silben, die mit einem Vokal beginnen, wird ein Knacklaut eingefügt. Die Verständlichkeit kann durch die Verschleifung von Wortgrenzen beeinträchtigt werden (z.B. beim Essen – beim Messen); oft auch wird der Knacklaut mit dem /h/ verwechselt, sowohl beim Hören als auch beim Sprechen (z.B. Hanna-Anna).


FILM Logo Übung: Satz mit und ohne Knacklaute vorsprechen
Die Lehrperson liest einen Satz mit vielen Knacklauten vor; z.B. „Ich esse oft Äpfel und anderes Obst.“ dann liest sie den Satz noch einmal ohne Knacklaute vor (Achtung, das muss man üben!). Unterstützt wird die Betonung des Knacklautes mit einem leichten Husten.
Etwas einfacher vorzusprechen sind Wörter wie „Be´amter, The´ater“ einmal mit und einmal ohne Knacklaut.

 

FILM Logo Übung: "Der Fernflüsterer"
Die Lehrkraft schreibt Minimalpaare (z.B. heiß-Eis, Hanna-Anna, Haus-aus für /h/ und Knacklaut) auf kleine Karteikarten und schreibt die Wortpaare auch an die Tafel. Jeweils nur eines der Wörter pro Wortpaar wird an eine Person gegeben. Diese Person muss nun einer weiteren Person quer durch den Raum zuflüstern, welches Wort auf der Karte steht: die weitere Person unterstreicht das Wort, das sie oder er gehört hat, an der Tafel: ist es das Richtige? Diese Übung ist auch geeignet für das Einüben von Plosivaspiration (z.B. Pass-Bass, Karten-Garten, Tank-Dank).

Ziel: Existenz des Knacklautes bewusstmachen