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2. Diskriminationsübung

Dieses Übungsformat ist besonders wichtig. Daher kann die Phase häufiger, länger und auch immer wieder notwendig sein. Zentral ist hier, die Aktion beständig mit Visualisierung zu verknüpfen.

Ziel: Die Schülerinnen und Schüler lernen, deutsche Laute, Intonations- und Akzentmuster voneinander zu unterscheiden.

Vorgehen: Bei der Unterscheidung von Lautsegmenten sollte mit Minimalpaaren gearbeitet werden (Miete – Mitte).

Bei der Übung zum Satzakzent sollten kontrastierende Satzbetonungsmuster verwendet werden (Das IST ein Mann. - Das ist ein MANN.)

FILM Logo Beispiel zur Unterscheidung von langen und kurzen Vokalen:
Die Lehrkraft spricht Minimalpaare vor, unterstützt dabei gestisch die Länge und Kürze des Vokals. Die Lernenden hören und sehen zu. Ziel ist hier die Überprüfung der Diskriminationsfähigkeit der Lernenden.