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Hier finden Sie Vorschläge zu den Unterrichtsmaterialien, praktische Tipps für Ihre Wortschatzarbeit sowie mögliche Einstufungstests.

Wir stellen Ihnen hier eine Materialliste für die Schülerschaft der vier Jahrgangsstufen der Grundschule in den Klassen Ü1 und Ü3 vor. Diese erscheint Ihnen vielleicht sehr umfangreich. Die vielen Hefte und Schnellhefter erleichtern den Schülerinnen und Schüler jedoch das selbstständige Verwenden der richtigen Materialien und das richtige Einsortieren von Übungsblättern.

Unabhängig von einem Lehrwerk können die in der Rubrik "Konkrete Übungen zur Wortschatzeinführung" vorgestellten Beispiele für Übungen zur Wortschatzeinführung eingesetzt werden. Die Materialien werden hier für das Wortschatzthema "Meine Schulsachen", "Im Klassenzimmer", "Farben" und "Das Jahr" vorgestellt. Selbstverständlich ist die Form der Übungen auf jedes beliebige Wortschatzthema übertragbar. Da viele Schülerinnen und Schüler andere Schreibzeilen gewöhnt sind, wird hier die Zweitklasslineatur verwendet, um unsicheren Schülerinnen und Schülern das Schreiben zu erleichtern.


 

Im folgendem finden Sie die Beispiele für Übungen zur Wortschatzeinführung zum Thema "Meine Schulsachen", "im Klassenzimmer" und "Wohnen":

Ein passendes Erklärungsvideo, wie man die Übungen für die Wortkarten ausführt, können Sie hier  und auf der Internetseite für "Lehrerbildung online" finden. Entdecken Sie auf der Homepage außerdem noch viele weitere Erklärungsvideos, zum Beispiel wie man einen Wortschatz in niedrigeren bzw. höheren Niveaustufe einführen und wie man diesen vernetzen und anwenden kann.

Neben verschiedenen Übungen zur Wortschatzeinführung zum Thema Möbel finden Sie im folgenden ein Beispiel für eine Wortschatzeinführungs- und Übungssequenz zum Thema "Wohnen" in Deutsch als Zweitsprache Klasse Ü1.

Ein weitres hilfreiches Lerhrmaterial ist der Lernordner von SchlaU-Werkstatt für Migrationspädagogik. Dieser richtet sich vor allem an neuzugewanderte und im Speziellen an Jugendliche und jungen Erwachsenen (mit Fluchterfahrungen). In enger Zusammenarbeit mit Lehrern sind die Inhalte für das Alphabetisierungsmaterial entstanden. Der Lernordner kann kostenlos bestellt werden.


 

Einstufungstests helfen Ihnen dabei, den Lernstand Ihrer Schülerschaft einzuschätzen und den zur Schülerin und zum Schüler passenden Unterricht anzubieten. Im Folgenden bieten wir Ihnen verschiedene Einstufungstests an. Bitte beachten Sie, dass diese nur Möglichkeiten darstellen und keine Verbindlichkeit gegeben ist.


 

Grundschule:

 

Schülerinnen und Schüler in Übergangsklassen verfügen über unterschiedliche Unterrichtserfahrungen, nicht alle sind in der Anwendung verschiedener Arbeitsweisen geübt. Im Kompetenzcurriculum für die Klassen Ü1 / Ü3 finden Sie eine Übersicht über die erforderlichen methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen, die Schülern eine erfolgreiche Arbeit im Unterricht ermöglichen. Literatur mit Umsetzungsvorschlägen für die Grundschule gibt es unter anderem von Miriam Leick, erschienen im Cornelsen-Verlag. Die Arbeitsblätter sind hier u.a. als Word-Dokument auf einer CD enthalten, so dass sich der verwendete Wortschatz für eine Ü-Klasse anpassen lässt.

 

Mittelschule:

 

Das Methodencurriculum für die Übergangsklassen Ü5, Ü7, Ü8 und Ü9 entstand in Anlehnung an ein Methodencurriculum der Mittelschule. Für die Jahrgangsstufen 5-9 wurden schuleinheitlich 7 Bereiche festgelegt, in denen pro Jahrgangsstufe eine neue Methode eingeführt wird und die Schülerinnen und Schüler diese im Laufe des Schuljahres in verschiedenen Kontexten mit Hilfe der Lehrkraft immer wieder einsetzen und trainieren sollen. Die Methoden der verschiedenen Bereiche bauen aufeinander auf.
Bis Klasse 9 sollen die Schülerinnen und Schüler mit all diesen Methoden regelmäßig gearbeitet haben, um sie vor allem gut auf die Projektprüfung als Teil des Qualifizierenden Mittelschulabschluss vorzubereiten.
Für die Klassen Ü8 und Ü9 wurden Methoden zusammengestellt, die nicht identisch sind mit den Methoden einer Jahrgangsstufe einer Regelklasse. Dies hat mehrere Gründe: Besonders in dieser Altersgruppe verfügen Jugendliche der Übergangsklassen über unterschiedliche Unterrichtserfahrungen, nicht alle sind in der Anwendung verschiedener Arbeitsweisen geübt. Daher muss zunächst sichergestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler grundlegende Methoden beherrschen. Zudem erschweren noch geringe Deutschkenntnisse oft die Bewältigung komplexerer Methoden der oberen Jahrgangsstufen.
Zu Beginn des Schuljahres erhält jede Klassenlehrkraft diese Übersicht, in die sowohl sie als auch Fachlehrkräfte eintragen, wann sie welche Methode eingeführt bzw. geübt und was sie beobachtet haben. So können alle in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte sehen, auf welche Methoden sie zurückgreifen können und welche noch behandelt werden müssen.